Am Mittwoch sollte das Wetter wieder besonders schön werden. Und wir haben noch ein paar Dinge, die wir fahren wollen, auf dem Zettel.
So fuhren wir am Vormittag los. Um 10:00 Uhr hatten wir bereits 19°C und strahlend blauen Himmel.
Bis nach Olivia nutzen wir die große Strasse N332. In Oliva orientierten wir uns Richtung Bellreguard. Im Ort bogen wir ab und fuhren nach Villalonga. In Villalonga nahmen wir eine sehr kleine Strasse über eine Bergkette nach L´Orxa. Markierungen und Randbegrenzungen gab es auf dieser kurvigen Strasse nicht. Die Ränder waren z.T. abgebröckelt. Und der Blick in den Abgrund verursachte auch schon mal ein bisschen Unwohlsein. Der Asphalt war hier und da auch nicht mehr vorhanden. Sand und Kies ersetzten ihn. Ein wirkliches Abenteuer erwartete uns! Der Bewuchs der Hänge zu unserer linken Seite hing zum Teil weit nach rechts über die Strasse hinweg. Ein grüner Tunnel…. Dieser verschwand plötzlich und wir hatten freie Sicht über eine unglaubliche Landschaft! Mittendrin fuhren wir sogar noch durch ein kleines Dorf, das viele Lost Places bot.
Auf dem höchsten Punkt des Weges fanden wir einen Aussichtspunkt, den Mirador de la Mar, von dem aus man durch die Schlucht hindurch, bis auf das Meer schauen konnte.
Wir legten eine kleine Pause ein und genossen die Aussicht in der Sonne.

Nach einiger Zeit fuhren wir weiter und erreichten L´Orxa. Auf der Tour mit dem Riders Club hatten wir hier in einer kleinen Seitenstrasse, durch die wir gefahren waren, eine Ruine gesehen. Außerdem konnten wir hier einen Blick auf das Schloss Perpuxent werfen. Es thront auf einem Berg und sieht recht mitgenommen aus. Trotzdem ist die Ruine sehr imposant. Das Castell stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde von Muslimen erbaut.
Bei dem Gebäude am Fuße der Burg, handelt es sich um den alten Bahnhof von L´Orxa. Hier wurde 1893 bis 1969 englische Kohle aus dem Hafen von Gandia in die Industriestadt Alcoy transportiert.

Hinter L´Orxa trafen wir hinter Beniarres auf den gleichnamigen Stausee. Jedes Mal, wenn wir hier vorbei fahren, ist wieder weniger Wasser darin. Es ist furchtbar!
Unser nächster Stop lag kurz hinter Millena, wo wir immer unser Olivenöl kaufen. Ein kleiner betonierter Weg führt von der Hauptstrasse in Gorga in eine Olivenplantage. Für das letzte Stück in der Plantage mussten wir das Handy zur Navigation nutzen, denn das BMW- Navi streikt hier.
Letztlich landeten wir auf einer der sandigen Terrassen, die mit Olivenbäumen bepflanzt sind. Das kurze Stück bis zu dem Baum geht man zu Fuß. Hier steht ein Olivenbaum der ca 2000 Jahre alt sein soll. Sein Stamm misst 13 m im Umfang. Er soll heute noch rund 200 Kg Oliven im Jahr hervorbringen. Ausserdem ist der Stamm begehbar und mit einfachen Bänken zum Rasten ausgestattet.
Es gab sogar mal eine Familie, die darin gewohnt hat. Heute bietet er Schäfern Schutz. Es gibt einen Artikel der Costa Blanca News dazu.

Von hier ging es über Famorca und Benigembla wieder nach Hause. Wir haben wieder viele schöne Eindrücke mitgenommen! 🥰
Hier ist ein kleiner Zusammenschnitt unseres Tages.

Dies ist unsere Tour:
www.relive.cc/web/view/vrqo5LnWoyO



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