Unser letzter Beitrag ist nun schon etwas her. Unsere Haussuche für kommenden Winter ist mittlerweile zum Glück nach vielem Hin und Her abgeschlossen. Wir hatten bei einer örtlichen Agentur ein Haus für eine Woche reservieren lassen. Als wir am 8. Tag in die Agentur kamen, war die Reservierung leider nicht mehr aktiv und der Eigentümer wollte das Haus, in dem von uns gewünschten Zeitraum, zum Teil selber nutzen. Würden wir ihm allerdings mehr Miete zahlen, als veranschlagt war ….. dann könnte er vielleicht verzichten. 🤢 DAS wollten wir natürlich nicht.
Also fing unsere Suche von Vorne an. Nach ein paar Tagen Recherche im Netz wurden wir fündig. Bei einer Agentur eines deutschen Ehepaars fanden wir ein Haus, das in Sichtweite unseres jetzigen Hauses in Benissa Buenavista liegt. Wir konnten es uns sofort ansehen und lernten die beiden kennen. Das Haus ist gut ausgestattet, bietet viel Platz mit 3 Schlafzimmern auf 2 Ebenen und die Agenturinhaber machen einen sehr sympathischen, patenten Eindruck. Natürlich freuen wir uns auch über den Meerblick, vor Allem von der schönen Dachterrasse! 👀
Wir machten den Vertrag auch gleich fest. Hier werden wir also kommenden Winter wohnen und haben auch die Perspektive die nächsten Jahre wiederzukommen.







Weihnachten und Silvester haben wir ganz ruhig verlebt. Über Silvester hatten wir lieben Besuch aus Hamburg. Svenja hatte sich spontan angekündigt und ist ein paar Tage bei uns geblieben. Leider war das Wetter nicht so toll, viel Spass hatten wir trotzdem. Natürlich haben wir versucht, ihr einige unserer Lieblingsplätze zu zeigen.




In der Woche darauf haben wir uns eine kleine Tour überlegt. Schon ein paar Male wollten wir uns ein sehr markantes Haus in Calpe ansehen. Viele Leute kennen es aus der Serie Sucide Squad und dem Trailer von Joko Winterscheidts Show. Es handelt sich um das rote, verschachtelte Haus von dem Architekten Ricardo Bofill und heißt La Muralla Roja ( übersetzt: die rote Wand), das direkt am Meer liegt. Es wurde 1973 fertiggestellt und beherbergt 50 Wohnungen.
Wir konnten direkt vor dem Haus parken und es uns von außen ansehen. Leider kann man das Gebäude nicht von innen besichtigen. Im Netz finden sich aber viele Fotos über das Innere des ungewöhnlichen Hauses. Direkt nebenan befindet sich ein weiteres Haus des gleichen Architekten. Es ist grün und etwas anders gebaut.



Unterhalb der Strasse erreichten wir über einen Trampelpfad eine Ruine. Früher war hier wohl mal eine Bar. Nun ist es verfallen und ein Lost- Place. Eine perfekte Fotokulisse! 📸








Einen Tag später waren wir verabredet. Über eine spanische Motorradgruppe auf Facebook hatten wir Kontakt zu den Sun Riders aus Wunstorf in Niedersachen geknüpft und uns für eine Tour verabredet.
Birgit, Ivonne, Nadine und Stuart machten Urlaub in Denia und hatten ihre Motorräder mitgebracht. Wir machten uns zu sechst auf, zu einer großen Runde. Besonders warm war es gerade nicht…. Gerade im Hinterland und im Schatten der Berge war es kühl.
Einer der Anlaufpunkte war ein uriges Restaurant auf einem Campingplatz im Hinterland. Hier gab es sehr leckeres, spanisches Essen für schmales Geld und eine gute Gelegenheit zu schnacken und sich kennen zu lernen. Außerdem konnten wir uns an dem kleinen Bollerofen in der Gaststube noch etwas aufwärmen. Lustig war es!





In großem Bogen und durch viele Kurven ging es zurück an die Küste. Natürlich durfte einer der markantesten Aussichtspunkte auf der Strecke nicht fehlen, der Mirador de la Carrasqueta. Auf 1020m Höhe genießt man einen weiten Blick über die Mittelmeerküste. war ein ziemlich langer Tag, aber wir haben es genossen. Es hat wirklich Spaß gemacht mit den vieren!


Nach dieser Tour hat es uns echt umgehauen. In Spanien grassiert gerade eine Erkältungswelle, die uns voll erwischt hat. Fast zwei Wochen lagen wir flach und es ging uns absolut nicht gut! 😷🤒
Donnerstag vergangener Woche ging es uns dann wieder so gut, dass wir uns mit einigen anderen aus der Facebookgruppe zu einer Tour trafen. Ausgangspunkt war Val d´Ebo. Von dort war der nächste Halt nicht so weit weg. Einigen Mitfahrern war das Olivenöl ausgegangen und so hielten wir in Millena, damit die Vorräte wieder aufgefüllt werden konnten. 😉
Zu Sechst suchten wir uns eine kurvenreiche Strecke mit Aussichten aus. Natürlich durfte ein Stop für ein Kaffee und einen Schnack nicht fehlen. Den legten wir in einem Café in Castell de Guadalest ein.
Zur Mittagszeit erreichten wir das Restaurant auf dem Coll de Rates. Die Terrasse war gut besucht. Das Essen ist hier immer gut und die Bedienungen sind klasse! So liessen wir es uns in guter Gesellschaft schmecken.







Am Sonntag hatte der Nachbarort Moraira einen Tag für Motorradfahrer organisiert. Das war für uns ein Heimspiel. Wir brauchten nicht mal 10 min zum Veranstaltungsort.
Für 10 Euro bekamen wir ein Frühstück, ein Getränk, einen Kaffee und ein Los für die Tombola. Ein paar Verkaufsstände für Klamotten, Anstecker, u.Ä. gab es auch.
Schon früh waren viele Menschen dort. Es herrschte eine entspannte, freundliche Atmosphäre. Die Organisatoren hatten Tische und Bänke bereit gestellt. Überall standen Teller mit Oliven und Nüssen.
Wir genossen unser Frühstück in der Sonne und beobachteten die Leute.
Im Anschluss zogen wir eine Runde über den Platz, trafen Bekannte und fanden auch noch ein paar Anstecker für unsere Jacken. Nach ca. 1,5h machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Solche Veranstaltung würden wir uns auch in Deutschland wünschen. Wahrscheinlich ist es aber wegen Sicherheitsauflagen, Hygieneverordnung,… etc. so nicht möglich.



