Von dem Hotel Parador waren wir etwas enttäuscht. Das Zimmer war gut, das Bett riesig. Alles war sauber. Das Essen war gut, aber als gebuchte Halbpension etwas teuer. Alles in Allem hatten wir gefühlt hier ein eher schlechtes Preis- Leistungsverhältnis.
Als wir uns vom „Parador“ in Salamanca gegen halb 10Uhr verabschiedeten, war es neblig und 4°C frisch. So musste das Innenfutter her, damit wir nicht frieren. Nach einger Zeit geradeausfahren durch den dicken Nebel auf der Hochebene (800m üNN) mussten wir doch nochmal anhalten und nachlegen. Es kam ein weiterer Pullover dazu. Außerdem packten wir die warmen Handschuhe aus. Weiter ging es mit Heizgriffen und Sitzheizung. Gegen 13 Uhr wurden die Temperaturen dann endlich einmal zweistellig und die Sonne setzte sich durch. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir an eine Bergkette, die wir überqueren mussten, um nach Asturien zu gelangen. Wir machten eine kurze Pause.

Vor die Einfahrt in die Berge wollten wir noch tanken. An der nächsten Tankstelle angekommen, mussten wir feststellen, dass die Zapfsäulen mit einer Kette abgeschlossen waren. Die Tiger zeigte an, sie hätte noch für 180 Km Benzin im Tank. So fuhren wir weiter und dachten, wir nehmen die nächste Tanke. Wir gelangten bei Poma an einen riesigen Stausee. Unsere Strasse führte lange daran entlang und wir sahen, dass sehr viel Wasser in dem Stausee fehlt.



Ein paar Kurven später wurden wir von einer Ziegenherde ausgebremst. Nach ein paar Mal hupen machten sie den Weg unter lautem Meckern frei. 🐐🐐🐐🐐
Der Film mit den Ziegen ist hier. Ein weiterer Film über unser Kurvenfahrten am Berg findest Du hier.
Den Gipfel der Bergkette erreichten wir nach einer tollen Kurvenstrecke bei 1625 Höhenmetern. Die Aussicht ist atemberaubend! Auch hier lief die GoPro mit. Der Film ist hier.



Auf dem Weg hinunter ging die Tankanzeige der Tiger an. Noch 95 Km… na gut, bis dahin wird sich sicher eine Tanke finden. Weit und breit wurde auf dem Navi keine Tankstelle angezeigt. Der Weg hinunter ins Tal wurde zur Zitterpartie. Keiner der kleinen Orte am Weg hatten eine Tankstelle. Wir fragten uns, wo denn wohl die Einheimischen tanken?!? Aber es nütze alles nichts. Mit Leerlauf und unter Nutzung aller Gefälle ging es den Berg hinunter. Weiterhin war keine Tanke im Navi angezeigt. Nach einer Ewigkeit kam ein Schild, die nächste Tankstelle wäre in 5 Km. Der Bordcomputer hatte bereits heruntergezählt und es wurden nur noch Striche angezeigt. –> — Km bis Tanken

Tatsächlich hat die Tiger es geschafft, bis zu der Tanke zu kommen, ohne auszugehen. DANKE! 🙏
Nun war es nur noch 50 Km bis zu unserem Hotel. Und auf dieser Seite der Berge war es deutlich wärmer. So konnten wir den Rest der Fahrt die kleinen Kurven und Bergstrassen geniessen.
Letztlich sind wir nach einer tollen Strecke, auf der wir über 3000 Höhenmeter und unzählige Kurven und Kehren überwunden haben, heil im Hotel Artiem Asturias angekommen. Wir haben ein schönes Zimmer und wurden sehr freundlich empfangen. Morgen geht es weiter nach a Corunia im Nordwesten von Spanien. 😉
Unsere heutige Tour: www.relive.cc/view/v26Mr71VW3q