Wir wurden mit einem tollen Sonnenaufgang geweckt. Heute war Zeit, später aufzustehen und extra lange zu frühstücken. Das Frühstück in unserem Hotel Eurostars A Coruña war gut.

Sonnenaufgang

Nach dem Frühstück lockte die Sonne uns nach draussen. Wir wussten, dass laut Wetterbericht ab 15.00 Uhr der Regen einsetzen sollte. Wir wollten unbedingt den Herkulesturm und die Küste, an der er steht, sehen. Direkt vor dem Hotel haben wir das Meer. Wir gingen an den kleinen Strand, der direkt am Hotel liegt und bekamen schon Mal eine Ahnung von der Wassergewalt, die hier im Atlantik herrscht. Die Stadt hat auf der Landzunge, auf der sich unsere Hotel befindet, einen schönen Park angelegt. Er wird von vielen Joggern, Radfahrern und Spaziergängern genutzt. Der Park ist gespickt mit Skulpturen, verschiedener anderer Kunst und einem kleinen maurisch anmutenden Friedhof. Bei dem Friedhof handelt es sich um eine Ruhestätte arabischer Soldaten, die mit dem Diktator Franco im Bürgerkrieg kollaborierten. Auch einige deren maurischen Garde sind hier bestattet. Sie liegt direkt am Meer.
Ein Rundweg führte uns immer am Wasser entlang. Wir liefen vorbei an den steinernen Skulpturen, einfachen Erinnerungsplaketten, Ehrensteinen und anderen Kunstwerken, die in diesem Park stehen, bis hin zum Herkulesturm. Er ist ein Leuchtturm, der seit dem Jahre 110 Seeleuten den Weg weisst. Er gehört zum UNESCO- Welterbe. Die Anhöhe, auf der er steht ist 112m hoch und der Turm selber misst 55 m Höhe. Er ist der weltweit älteste, noch im Betrieb stehende Leuchtturm.


Natürlich mussten wir wieder den Hügel erklimmen, um dorthin zu gelangen. Als wir am Eingang des Turm die freundliche Frau am Tor nach einer Eintrittskarte fragten, schüttelte sie entschuldigend den Kopf. Sie erklärte uns, wir müssten, den Hügel hinunter, auf dem Parkplatz ein Ticket kaufen. Bei ihr oder online gäbe es keines. Sie meinte, hier im Turm lebe sie wie im Mittelalter. 😂
So entschieden wir uns, den Turm nicht zu besteigen, weil wir keine Lust hatten, runter und wieder hoch zu laufen. Statt dessen liefen wir etwas durch die Stadt auf der Suche nach einem Restaurant, in dem wir heute Abend hätten essen gehen können. Wir fanden ein Café, in dem wir einen „cafe con leche“ für zusammen 2,40€, in der Sonne genossen. Das war jedoch keine Option für den Abend.
Bei einem Stadtbummel stiessenwir auf einen ziemlich gut besuchten Strand, der von vielen Surfern genutzt wird. Wir setzten uns auf eine Bank und sahen eine ganz Zeit lang zu.

Die Empfehlungen unserer Rezeptionsdame hatten aber alle durchweg wegen Urlaub geschlossen. Leider gibt es in unserem Hotel Freitags bis Sonntags auch kein Restaurant, sondern nur die Cafeteria, die nicht mehr als Pizza, Sandwich und Saltat bietet. Die Bar macht erst um 18 Uhr auf und Essen kann man dort erst ab 20.30 Uhr bestellen. 😳

Wir fanden einen kleinen Laden, in dem wir Wasser und eine Flasche Wein kauften. Beides zusammen kostete uns 3,50€.
Als letzte Option fanden wir noch ein Bistro in der Nähe unseres Hotel. Hier fanden wir nach einigem Warten einen Platz in der Sonne. Wir bestellten Bier und Oliven und genossen die Sonne. Der Platz war gut besucht und wir konnten viele Leute beobachten. 4 Bier, 1 Cola und Oliven für 10€. Das nennen wir mal einen sehr guten Kurs.


Gegen 14:30 Uhr wurde es sehr windig. Wir konnten sehen, wie die Wolken aufzogen. Da es gegen 15:00 regnen sollten, machten wir uns auf den kurzen Weg zu unserem Hotel. Von unserer Herberge aus konnten wir sehen, wie es draussen dunkel wurde und der Regen einsetzte.
Na ja, aber wir mussten uns ja noch ein neues Hotel für unsere nächste Etappe heraussuchen. 😉


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