Das Frühstück hier im Hotel Eurostars Oasis Plaza ist richtig gut. Wir haben nichts vermisst, vieles ist frisch gemacht und sehr lecker. Die Auswahl ist groß.
In unserem Zimmer gibt es den ein oder anderen Kritikpunkt. So waren Dinge, wie der Fön, die in der Zimmerbeschreibung enthalten waren, nicht vorhanden. Den Fön hat die Rezeption uns aber binnen
1/2 h vom Housekeeping auf das Zimmer bringen bringen lassen.
Das Bad ist im Gegensatz zur Suite nicht sehr sehr gross und der Duschvorhang mit Klemmstange in der Wanne geht eigentlich in keinem Hotel. 😉
Das Abendessen gestern war der Knaller. Wir haben Á la Carte gegessen. Vorweg gab es Thunfisch in Sesamkruste. Als Hauptgericht gab es Wolfsbarsch mit Meeresfrüchterisotto und geschmorte Lende vom schwarzen Ibericoschwein mit Erbsenvariationen. Den Nachtisch stellten Créme Brülée und karamellisierte Ananas. Dazu gab es einen Rotwein der unglaublich lecker und mild war. (Vinha Paz aus der Region DĀO)




In Deutschland kaufen wir wenig Obst, weil es uns nicht anspricht. Wenn ein Apfel nicht nach Apfel riecht, kann es nicht schmecken. Gestern haben wirklich alle Sinne mitgegessen. Jede Beere war tatsächlich zu riechen und soooo lecker. Die Küche ist wirklich klasse zu einem guten Preis. 👍👍
Nach dem guten Frühstück satteln wir auf. Der Wetterbericht meint es mit uns in den nächsten Tagen nicht gut. Heute waren kurze Schauer und wechselnde Bewölkung angesagt. Nazaré b.z.w. der Atlantik vor Nazaré ist ein “ Musst See“. Hier hat der Atlantik die höchsten Wellen und alle Surfer der Welt, die etwas auf sich halten, sind hier schon gesurft.
Der Weg nach Nazaré war sehr entspannt, weil wenig Verkehr war. Nach gut ausgebauten Strassen wurde die Strasse immer schmaler. Zuletzt fuhren wir einen kleinen teil auch off-road. Skurril war, dass plötzlich, mitten in der Wildnis, der Teer wieder anfing. Wenig kamen wir an eine Strassenkreuzung, über die wir geradeaus fuhren. Dann hörte der Teer wieder auf. 😂
Wir konnten deutlich sehen, dass wir durch Dünen fuhren. der Sand hatte eine orange Farbe, war aber mit Wacholder, Rosmarin, niederen Nadelgehölzen und Ginster bewachsen. Manchmal lag er auch vom Winde verweht auf der Strasse. Hier schien es vor längerer Zeit gebrannt zu haben, denn ab und zu sahen wir die Stumpen verkohlter Bäume. So erreichten wir Nazaré. Einen Eindruck von dem Streckenabschnitt bekommst Du hier.
Die Anfahrt an den Atlantik siehst Du in diesem Film.
Auf einem Felsen vor der Stadt befindet sich das Forte de São Miguel Arcanjo, das 1577 erbaut wurde. Es diente dem Schutz der Bucht vor den Angriffen von algerischen, marokkanischen, niederländischen und normannischen Piraten. Heutzutage ist nicht mehr vielmals die Mauern aus der Zeit übrig. Der Weg hinunter fiel uns leicht. Am Fort angekommen, hatten wir einen tollen Blick über die Bucht.
Das Fort ist ein Mekka von Surfern. Viele Bekannte Surfer haben ihre Bretter und andere persönliche Gegenstände mit Autogrammen gespendet, damit sie hier ausgestellt werden können. Hier findet sich auch das Brett des Weltrekordlers Sebastian Steudtner, der hier am 29. Oktober 2020, eine 26,21m hohe Welle geritten ist. Vom Fort aus kann man auch die Surfer auf dem Wasser beobachten, wie sie die Wellen reiten und sich von Jetskifahrern wieder hinausziehen lassen.











Der Rückweg zu unserem Parkplatz war, bei der Steigung, eine Herausforderung. Wir hätten auch das Elektro- Tuktuk nehmen können, wollten wir aber nicht.
Irgendwann hatten wir es geschafft und machten uns auf den Rückweg. Die Strasse war diesmal besser ausgebaut, als die auf dem Hinweg. Alles hat seinen Reiz.
Da wir nochmal tanken mussten, suchten wir uns auf dem Weg eine aus. Hier ist die Infrastruktur sehr gut ausgebaut. Wir entschieden uns für eine Supermarkttankstelle und freuten uns über die Preise, die wir in Deutschland schon länger nicht mehr haben.
Morgen soll es regnen. Mal sehen, was wir machen. Notfalls benutzen wir das Schwimmbad des Hauses. Wir werden berichten. 😉
Her ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/view/vRO7J99XwKv