Bei Sonne und wolkenlosen Himmel fuhren wir ins Hinterland. Hinter unserem Ort ging es in die Berge und es gab Kurven satt. War es am Anfang an der Algarve noch grün mit vielen Pinien bewachsen, wurde es mit der Zeit immer karger. Die Bäume und Sträucher wurden weniger. Dafür gab es immer mehr Weideflächen. Je höher wir kamen, um so besser und weiter war die Aussicht bei dem klaren Wetter.
Einen kleinen Eindruck über die Landschaft und die nicht vorhandene Verkehrsdichte gibt es hier:

Hier entdeckten wir viele Störche. Fast jeder zweite Strommast trägt ein Nest. Zwei benachbart wohnende Störche haben wir mal fotografiert.


Auf unserem Weg entdeckten wir auch ein Schild, dass wir noch nie gesehen haben!

Warnung vor kreuzenden Luchsen!

Durch das Gebiet Alentejo führte unser Weg nach Beja. Dort gibt es eine Burg, die wir uns heute angesehen wollten. Natürlich waren wir in der Siesta da und haben uns für eine Stunde in ein Cafe gesetzt, das direkt am Castel liegt. Zwei Tassen Milchkaffee haben uns 1,60€ gekostet! 😉
Um 14:00 Uhr war es dann soweit und die Tore der Festung wurden geöffnet.
Die Geschichte der Festung lässt sich sich lt. Wikipedia bis ins 1. Jahrhundert vor Christus nachvollziehen. Julius Cesar hat hier 49 v. Chr. den Frieden mit den Lusitanen unterzeichnet.
Die Festung ging durch viele Hände und Glaubensrichtungen…. Portugiesen, Mauren,…..
Der Bau der eigentlichen gotischen Festung wird ins Mittelalter datiert. Prägend ist hier der Bau des fast 40m hohen, imposanten Militärturmes, der als Meisterwerk angesehen wird. Seit 1910 ist es Nationalmonument.
Den Turm haben wir nicht erklommen. Die Aussicht, die wir von der Mauer hatten, reichte uns.

So richtig begeistert waren wir von der Festung nun nicht, wir haben schon bessere gesehen. Hier in Portugal und auch in Spanien muss man aber immer daran denken, dass man oft keinen, oder nur sehr wenig Eintritt zahlt. Hier hätte der Eintritt nur für den Turm bezahlt werden müssen. Er schlägt mit 2 € pro Person und 1 € extra für die Führung zu Buche. Das kennen wir aus vielen Ländern anders, zumal dann oft auch noch der Parkplatz dazu kommt. 😉
Der Rückweg war bis zur Hälfte der gleiche, wie der Hinweg. Macht aber nichts. Es machte auch viel Spass, die Kurven von der anderen Seite zu fahren.

Hier ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/view/vJOKxz5dJ56

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