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Nachdem wir uns vor ein paar Tagen die Kapelle in Evora angesehen haben, wollten wir nun auch die Knochenkapelle in Faro sehen. Da wir erfahrungsgemäß morgens früh fast allein an solchen Spots sind, standen wir früh auf. Nach dem guten Frühstück verliessen wir das Hotel. Als wir dabei waren, uns anzuziehen, kam ein anderer, südkoranischer Gast des Hotel auf uns zu. Er beobachtete uns beim Anziehen und fing an, Fragen zu stellen….. Wo wir herkämen und wo unsere Motorräder gebaut worden wären. Er war völlig begeistert. 😃
Der kürzeste Weg nach Faro ist die Küstenstrasse. Die war aber leider um diese Zeit schon ziemlich gut frequentiert. Aber es waren ja nur 45 Km für uns. Es dauerte etwas über eine Stunde, bis wir vor der Kapelle standen. Auf dem Platz vor der Kirche konnten wir gut am Rand parken.
Wie erwartet, war es drinnen noch leer. Wir zahlten 2 € pro Person Eintritt und betraten die Kirche. Der Altarraum ist mit vielen Schnitzereien, Figuren und Blattgold verziert. Der riesige Altar und die Seitenkapellen erschlagen einen fast.
Die Knochenkapelle ist im hinteren Teil der Barockkirche Carmo in der Altstadt Faros untergebracht, die 1719 bis 1807 erbaut wurde.
Durch den Altarraum der Kirche betritt man die Sakristei, die mit einer herrlich bemalten Decke ausgestattet ist. Weiter geht es dann durch den Klosterhof in die Knochenkapelle von 1816. Hier sind ca 1200 Schädel und hunderte Knochen von Karmelitermönche zu geometrischen Mustern verarbeitet wurden. Die Kapelle ist nicht sehr groß, sie misst ca. 24 Quadratmeter.
Wir waren sehr enttäuscht, denn die Kapelle in Evora ist sehr viel schöner, besser erhalten, gepflegter und sehr viel respektvoller, als die in Faro.

Nach ca 20 min standen wir wieder vor unseren Motorrädern. Wir schauten auf die Karte und entschieden uns dazu, ins Hinterland zu fahren. wir fanden eine sehr kleine, kurvenreiche Strecke durch die Berge. Dann wieder waren die Strassen breiter und man konnte eine Kurve nach der anderen einfach genießen. Natürlich gab es auch mal wieder einen Rollentausch. 😉
Manchmal war die Strasse etwas schlecht, aber das gibt es eben dazu.
An einem kurzen Fotostop entdeckten wir Erdbeerbäume und bedienten uns erstmal. Lecker! 😋
So ging es weiter….. Kurve um Kurve und Berg um Berg. Die Aussicht war teilweise fantastisch. Von 534m Höhe kann man schon weit sehen! Das sieht man auch hier.😉

Insgesamt waren wir über 160 Km und fast 3,5h auf einer anspruchsvollen Strecke unterwegs. Es hat so viel Spaß gemacht! 🥰
Hier ist unsere heutige Tour:
https://www.relive.cc/view/v1Ow9K8WYXq

Am frühen Nachmittag packten wir unseren kleinen Wanderrucksack und gingen an den Strand. Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel und man konnte es in kurzer Hose bei 22 Grad wunderbar aushalten. Das Wasser war relativ ruhig, so konnten wir an der Wasserkante noch ein paar Muschel sammeln.
Danach legten wir uns in die Dünen und genossen die Flasche Wein, die wir mitgebracht hatten.

Ein schöner Ausklang für einen gelungenen Tag! 🍷🍷Auf Ellen! Happy Birthday! 🥳🥳

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