Heute haben sie uns geschafft! Aber richtig….!
Schon ein paar Male sind wir an der Burg Mértola vorbeigefahren. Bereits letztes Jahr waren wir fasziniert von der Größe und der Geschichte des Ortes und hatten im alten Blog darüber berichtet.
Heute haben wir uns die Burg nun angesehen. Die Hinfahrt war recht entspannt, obwohl es mit 12 Grad schon frisch war. Die Anfahrt in den Ort ist schon imposant.Etwas über eine Stunde brauchten wir, bis wir dort waren. Allerdings haben wir einen kurzen Zwischenstop an einem Stausee eingelegt. Hier ist deutlich zu sehen, wieviel Wasser hier fehlt.

Gegen 10:00 Uhr parkten wir auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle des Ortes. Von hier hatten wir einen kurzen Fußweg durch den Ort. Die schmalen Gassen des Ortes haben Kopfsteinpflaster, ziemliche Steigungen, sind sehr schmal und es gibt viele Durchfahrtsverbote.
Die Burg ist unglaublich gut erhalten. Die Stadtmauer ist immer noch Teil des Ortes. Die Mauer soll wohl römischen Ursprunges sein. Erst die Mauren bauten die Festung. Durch die Lage an den Flüssen Guadiana und Ceriras. Über den Fluss Guadiana haben schon die Römer Silber, Gold und Zinn ins Mittelmeer verschifft.
Nach den Römern kamen 711 die Mauren. Sie brachten Wissen über Bewässerung, Glaskunst, Weberei von Berberstoffen, Viehwirtschaft sowie den Anbau von Datteln und Feigen. Die heutige Kirche Igreja de Nossa Senhora da Assunção Matriz wurde Ende des 12. Jahrhunderts als Moschee gebaut. Man sieht heute noch viele Spuren der Mauren. In einem eigen Museum in der Kirche wird ihre Geschichte erzählt.

Wir hielten uns ziemlich lange auf dem Gelände auf und sahen uns die aktuellen Ausgrabungen an. Besonders bemerkenswert ist hier, dass wir KEINEN Eintritt bezahlt haben, nicht für die Burg, den Turm, den wir hochgekrabbelt sind, noch die Kirche oder deren Museum. Auch der Parkplatz war frei. Uns wurden sogar Flyer mit Informationen auf Deutsch zur Verfügung gestellt.

Unser Rückweg war sehr anstrengend. Es waren unglaublich viele Kurven. Nach einiger Zeit mussten wir Pause machen, denn wir konnten uns nicht mehr auf das Fahren konzentrieren.

Dieser Rückweg war wirklich anstrengend. Wir haben einige Videos mit der Helmkamera gemacht
1. https://youtu.be/KiQceQ5qykg
2 .https://youtu.be/vIrsfl-RWPk
3.https://youtu.be/t3ekmENcemo
4. https://youtu.be/xPoDpY-_mkU
5. https://youtu.be/iRqjhZZaEBk
6. https://youtu.be/TxvwtJmrwkg

Eine kleine Ahnung davon bekommt man vielleicht auch bei Relive hier:
https://www.relive.cc/view/vZqN7ogyY3v

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