Mal wieder sagte uns der Wetter Bericht am Vormittag Regen für Freitag voraus. So standen wir früh auf. Zum Glück gab es im Hotel schon ab 7:00 Uhr Frühstück, also waren wir mit die ersten Gäste am Buffet.
Schon vor halb neun hatten wir alles verstaut und starteten unsere letzte Etappe zurück an die Costa Blanca. Da wir einige Kilometer vor uns hatten, entschieden wir uns für den direkten Weg.
Rund um Almeria stehen unglaublich viele Zelte und Gewächshäuser, um unser Gemüse anzubauen. Man fährt kilometerweit zwischen Plastikzelten hindurch. Viele dieser Zelte sind kaputt und die Planen wehen in der Gegend umher. Nicht selten riecht es im Vorbeifahren stark nach Chemie, weil gerade gedüngt oder gespritzt worden ist.
Wir hatten letztes Jahr, als wir in Almeria waren, schon davon geschrieben. Kaum jemand hat eine Vorstellung davon, wie es wirklich aussieht. Uns war es bis letztes Jahr auch nicht wirklich bewusst. Wir haben mal ein kleines Filmchen gedreht, auf dem ein sehr kleiner Teil (!) zu sehen ist.
Es dauerte ziemlich lange, bis wir aus den Zeltstädten heraus waren. Aber wir kamen gut durch.
Kurze Zeit später tauchte hinter uns ein sehr schneller Erlkönig mit Böblinger Kennzeichen auf, drängelte unglaublich penetrant und überholte uns dann bei der nächsten Möglichkeit so, dass wir das Gefühl hatten, auf der Stelle zu stehen. 👀 🌪️
Der Rest des Weges war ganz entspannt. Nach kurzem Stop and Go im Berufsverkehr in La Zenia hatten wir es nicht mehr weit. Leider wurden wir auf den letzten Kilometern vor unserem Haus doch noch einmal geduscht. 🌧️🌧️🌧️
Das ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/view/vMq5jR25L8v
Den Samstag haben wir damit verbracht, auszuschlafen, in Ruhe auszupacken, die Sachen zu waschen, einzukaufen und uns einfach wieder einzugewöhnen. Die Sonne schien, wir genossen unsere Terrasse und den schönen Meerblick, den es seit letzter Woche gibt. Der Nachbar vor uns hat Pinien gefällt und nun haben wir freie Sicht auf das Meer.
Fazit unserer Reise:
Wir waren 33 Tage on Tour, haben über 6300 Km zurückgelegt und viele verschiedene Hotels gehabt.
Bei der Hotelauswahl haben wir manchmal das ein oder andere bei der Buchung übersehen, aber das gibt es dazu. Irgendetwas ist ja immer!?! 😂
Zumindest haben wir dieses Jahr kein so richtig schlechtes Hotel erwischt.
Die Eindrücke aus der Kultur, Geschichte und Natur, die wir mitgebracht haben, müssen wir erstmal alle verarbeiten. Dabei hilft natürlich auch dieser Blog. Eines unserer persönlichen Highlights war natürlich Granada. Eine klare Empfehlung von uns für diese Stadt! Da uns Corona letztes Jahr, was Besichtigungen angeht, doch ausgebremst hatte, sind wir froh, dass wir Cordoba und Granada dieses Jahr besuchen konnten.
Die Atlantikküste Portugals hat – wie bereits letztes Jahr- auch einen starken Eindruck hinterlassen. Die Strände und die Steilküsten sind der Knaller! Es ist ebenfalls etwas, was man unserer Ansicht nach gesehen haben sollte.
Natürlich haben wir auch Positives und Negatives an unserer Ausrüstung gefunden. So fällt z.B.das Kabel der externen Stromversorgung des Sena- Kamerasystems immer wieder ab, weil es soweit absteht und der Winkel des Steckers einfach schlecht ist. Wir werden mal schauen, wie wir das lösen. Sollte jemand eine Lösung haben, freuen wir uns über eine Mitteilung. 😉
Morgen werden wir ein paar Orte weiter eine Werkstatt aufsuchen. Die GS und der Tiger brauchen etwas Zuwendung. 😉 Wir werden berichten.
Nun wünschen wir erstmal allen einen schönen dritten Advent! 🎅
Hallo ihr Zwei,
eine beneidenswerte Tour und ein super Bericht. Sehr schön zu „sehen“ und zu lesen. Viele eurer Reiseziele haben wir schon mit dem WoMo besucht, aber leider immer ohne „Moped“. Dank eurer Berichte haben wir nun beschlossen, das zu ändern. Nächstes Jahr nehmen wir also „ein Möppi“ mit. Danke dafür! =;o)
Euch noch eine schöne Überwinterungszeit
R&R
Danke Euch Zweien! 🙂
Wir können es Euch tatsächlich nur empfehlen. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis!
Vielleicht sehnen wir uns die nächsten Monate mal…. 😉
Viele Grüße Britt & Gerald