Mit unserem letzten Hotel Valle de Este haben wir richtig Glück. Wir haben ein schönes Zimmer mit Balkon und das Essen ist gut. Wir bedienen uns morgens und abends von Buffet und vieles wird auf Wunsch frisch zubereitet.
Gestern und heute Morgen haben wir ausgiebig gefrühstückt und uns dann ein paar schöne Kurvenstrecken gesucht. Erster Anlaufpunkt war gestern aber die Waschbox. Nach der Regenfahrt hierher sahen die Motorräder schlimm aus. Wir staunten nicht schlecht, als rosa Schaum aus der Waschpistole kam. Es erinnerte etwas an Hubba- Bubba. 😂

Kaum waren wir nach der Wäsche gestartet, ging bei der BMW die Ölleuchte an. Wenig später war sie wieder aus. Im letzten Jahr war es schon so, dass sie nach den Berg- und Kurventouren nach Öl verlangt hat. Wir hatten damals Glück und hatten dann 1 Liter an einer Tankstelle ergattert. Das war diesmal nicht so einfach. Wir versuchten es an mehreren Tankstellen, aber alle hatten nur Öl für Autos oder Zweitakter. Einer wollte uns sogar Öl für Dieselfahrzeuge verkaufen, ein anderer Kettenfett aus der Tube. Eine Tankstelle verwies uns an einen Moto- Mechaniker. Leider hielt der schon Siesta, als wir dort ankamen. So fuhren wir durch die Berge und hielten an so ziemlich jeder Tanke, die an unserem Weg lag. Keine hatte Öl für Motorräder. Das hinderte uns nicht, weiter zu fahren. Wir genossen die Aussicht von 1200m Höhe und freuten uns über die vielen Kurven und die abwechslungsreiche Natur. Die Farben sind immer anders. Mal ist die Erde rot, dann wechselt sie zu grau und sand. Mal sieht man nackte Felsen,
mal fährt man an Feldern vorbei, auf denen Zitrusfrüchte angebaut werden.

Auf der Rücktour befragten wir das Handy, ob es denn in unserer Gegend einen Motorradschrauber gibt. Tatsächlich fanden wir welche. Der erste, den wir ansteuerten, hatte noch geschlossen. Der zweite, MOTOSPEED in Antas war geöffnet. Er lief sofort in seine Werkstatt, holte den Kanister und füllte uns das Öl auf. Super! Nun läuft es wieder, wie geschmiert. 😉
Nach 230 Km, 2500 Höhenmeter und 4 Stunden fahrt erreichten wir wieder unser Hotel.
Hier ist unsere Tour von gestern:
Relive

Heute Vormittag planten wir eine kurze Tour in die Berge die uns umgeben. Es gab unzählige Kurven und Kehren. Wir hatten zwar nicht so viel Höhe, aber es war mal wieder sehr anspruchsvoll. Gerade auf den kleinen Strassen mussten wir sehr aufpassen. Manchmal kam uns auch jemand mit dem Auto auf unserer Seite entgegen. Manchmal war einem schon etwas mulmig, wenn die Strasse so schmal ist und es keine Randbefestigung gibt. Man schaut quasi von der schmalen Strasse dem Berg hinunter.

Nach knapp 164 Km waren wir nach 3h wieder am Hotel. Auch wenn wir nicht in großer Höhe waren, haben wir insgesamt über 2300 Höhenmeter überwunden.
Hier ist der Link zu unserer Tour
Relive

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