Am Montag bekamen wir Besuch von Ralf und Rika. Die beiden hatten wir auf unserer Anreise im November im Hotel kennengelernt. Wir hatten dort einen lustigen Abend mit gutem Essen und gutem Wein. Nun wollten sie sich – vom Blog inspiriert- ein Motorrad in der Nähe von Denia leihen und haben uns danach besucht. Mit dem Motorrad hat es leider nicht funktioniert…. Aber bei super Wetter konnten wir draussen sitzen, schnacken und die Sonne genießen. Leider war es wieder zu kurz! 😉 Wiederholung ist in Arbeit.


Der Dienstag begann bedeckt und es regnete sogar ein paar Minuten, als wir morgens draussen Kaffee tranken. Eine halbe Stunde später schien die Sonne und es hielt uns nichts mehr im Haus. Die Reifen der Triumph mussten eingefahren werden!
Letzte Woche hatten wir in einem Bericht in den Costa Blanca News einen Bericht gelesen, in dem ein altes, maurisches Dorf aus dem 13. Jahrhundert im Hinterland erwähnt wurde. Dort wollten wir hin!
Auf dem Weg zu diesem Dorf nutzen wir die Gelegenheit, ein paar unserer Aufkleber zu verteilen. Die ersten kleben nun auf den Schildern, die Passhöhepunkte Puerto de la Vall d´Ebo und Puerto de Tollos kennzeichnen.
Das Dorf heisst l´Atzuvieta und es handelt sich um die größte Maurensiedlung Valencias. 1609 wurden die Familien allerdings aufgrund ihres Glaubens auf ein Schiff getrieben und an die Küste Nordafrikas verschifft, die seit 20 Generationen nicht mehr ihre Heimat und ihnen damit völlig unbekannt war.
Einige Jahre später wurden hier Mallorciner angesiedelt. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts steht sie aber leer.
Heute findet man eine sehr gut erhaltene Brücke, ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das immer noch funktioniert und Ruinen der Häuser.
Für uns war es der perfekte Platz, die Drohne zu testen und uns das Ganze von oben anzusehen.
Danach fuhren wir weiter ins Hinterland und gönnten uns noch ein paar Kurven und Kehren. Wir fanden noch einige blühende Mandelbäume und freuten uns, dass es unterwegs bei ein paar Regentropfen blieb und es schnell wieder aufklarte.
In Gorga schlugen wir wieder den Kurs Richtung Heimat ein. Über Famorca und Castells de Castells führte unser Weg wieder am Penya Forrada vorbei, dem Felsenbogen, den man von weitem sehen kann.
Hier, auf der Hochebene, die dem Bogen gegenüber liegt, hat letzten Sommer das Feuer gewütet. Es ist erschreckend!
Wir haben mal ein Bild vom letzten Jahr ( links) herausgesucht. Das rechte Bild ist aktuell. 🥲


Die entspannte Runde bot auch gleich noch die Gelegenheit, die GoPro zu testen, die wir nun am Heck der BMW angebracht haben und die nach hinten filmt. Die Qualität ist gut und flüssig. Die kurzen Sequenzen sieht man hier und hier.
Die neuen Reifen sollten nun eingefahren sein. Insgesamt ist das Fahrgeräusch der Tiger etwas leiser, als vorher. Die Haftung ist sehr gut. Möglicherweise hat das größere Profil die schlechteren Strassen minimal besser gemeistert, als das jetzige Profil es schafft. Das mag aber auch ein subjektiver Eindruck sein.
Wir hatten einen richtig schönen Tag, zumal wir die Mandelblüte noch mitbekommen. Sie neigt sich dem Ende, aber hier und da sieht man noch eine tolle Blüten- und Farbenvielfalt der Mandelbäume.
Hier ist unsere Tour https://www.relive.cc/view/vQvy2pwDYKO


