Geplant war am Mittwoch eine Stippvisite auf dem Coll de Rates, weil wir wissen wollten, ob das Restaurant dort oben wieder geöffnet hat. Das letztes Mal, als wir dort waren, wurde das Gebäude saniert. Aber wie so oft kommt es anders, als geplant……
Wir starteten ins Landesinnere und bogen mal hier, mal da ab. Strassen, die wir nicht kennen, mussten wir erkunden. 😉
Im Hinterland standen wir plötzlich vor dem Safari- Park Aitana. Zur Zeit ist er leider nur am Wochenende geöffnet. Wir waren aber sehr erstaunt und begeistert, dass das Gehege der Tiger sehr dicht an der Strasse liegt und man die Tiere von der Strasse aus sehr gut sehen kann! Einer der Tiger lag tatsächlich sehr nah an der Strasse. Leider konnten wir ihn nicht dazu bewegen, den Kopf in unsere Richtung zu drehen. Egal, was wir anstellten, drehte er maximal ein Ohr in unsere Richtung. 🐅🐅🐅



Weiter ging es Kurve um Kurve, Kehre um Kehre. Manchmal waren die Strassen nicht wirklich gut und der Abhang rechts nicht mehr einsehbar. Eine sehr schmale Strasse fuhren wir, die streckenweise nur aus Granulat bestand. Hier mussten wir sehr vorsichtig fahren, denn das Motorrad „schwamm“ auf diesem Weg weil er nur aus Split bestand.
Auf einer der größeren Strassen fehlte plötzlich die Hälfe. Die Strasse ist wohl einfach weggebrochen.
Viele kleine Strassen, die wir bisher nicht kannten, erkundeten wir. Hier in den Bergen, wo es vor Allem nachts noch kühler ist, als an der Küste, stehen die Mandelbäume in voller Blüte. Immer wieder hielten wir an, um Fotos zu machen und den Anblick zu geniessen. An einem recht einsamen Platz hielten wir an und freuten uns über das Farbenspiel. Die Kirschblüten gibt es von weiss bis hellrot. Dazu blüht der Ginster in gelb und der Rosmarin blau. Nimmt man den Helm ab, steigt sofort der aromatische Duft in die Nase und in den Ohren summt es von den vielen Bienen. Herrlich! Sonst hört man nichts! Keinen Laubsauger, kein Auto….. Es ist – bis auf die LAUTEN Insekten- Stille. 😂





Insgesamt passierten wir unzählige Fahrradfahrer und drei Höhenzüge und nutzten natürlich gleich die Chance, unsere Aufkleber auf den Gipfelschildern zu platzieren. Der höchste Punkt unserer Tour lag bei 1015 Metern.


Die Fahrradfahrer sind in diesem Jahr deutlich mehr, als letztes Jahr. Zum Teil sind ganze Pulks mit dutzenden Radfahren mit Begleitfahrzeug vorne und hinten unterwegs. Mit dem Auto hat man keine Chance, sie zu überholen. Uns ging es da etwas besser, wie man hier sehen kann.
Insgesamt waren wir für 205 Kilometer fünf Stunden unterwegs. Keine Ahnung, wieviele Kurven es waren! Unzählige! Und der neue Reifen klebt, wie er soll.
Letztlich haben wir den Coll de Rates nur von Weitem gesehen. Aber die Tatsache, dass dort viele, viele Autos standen, lässt darauf schliessen, dass dort wieder geöffnet ist. 😉
Unsere Route führte uns über Strassen die wir noch nicht kannten. So konnten wir Fotos aus einer Perspektive mache die wirklich toll war.


Kurz vor unserem Haus bekamen wir dann noch zwei Raritäten auf vier Rädern zu sehen. 👍


Hier ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/view/vXOdePW33k6