Da Katharina und Carsten in den nächsten Tagen nach Hause fliegen, wollten wir noch eine Abschiedstour drehen. Die Idee war, ein leckeres Essen in Denia, direkt am Meer zu genießen.
Wir trafen uns in Benissa, auch weil große Teile des Hinterlandes wegen einer Radrennveranstaltung partiell gesperrt waren. Von Benissa nach Denia war es nicht weit. Bereits vor Javea sahen wir die Nebelschwaden in den Bergen hängen. Hinter Javea nahmen wir die tolle Küstenstrasse mit den – eigentlich- tollen Ausblicken. Auch hier waren viele Radfahrer unterwegs. Fast an der Abzweigung zum Leuchtturm Javea angekommen, war es sehr neblig. Es gab leider gar keine Aussicht auf die Bucht von Javea. 😕
Auch über den Bergkamm hinweg konnte man nur den Nebel‘ sehen. Den Blick auf Denia und das Meer gab es heute leider nicht. Das Meer sahen wir erst, als wir in die Strasse einbogen, in der das Restaurant liegt.
Gestern hatten wir telefonisch einen Tisch auf der Terrasse für 12:00 Uhr im Restaurant Sendra reserviert. Dort angekommen fielen uns sofort die Pulpos auf, die auf der Wäscheleine im Hof hingen.
Die Mitarbeiter empfingen uns nicht freundlich. Sie hätten noch geschlossen und die Küche arbeitet erst ab 13:30 Uhr, teilte man uns mit. Und unsere Tischreservierung wäre für 14:00 Uhr vorgemerkt. Kurzerhand stornierten wir die Reservierung und wollten herausfinden, ob wir im nächstgelegenen Restaurant bekommen. Das ist auf einem Sonntag nicht so einfach, denn gefühlt alle Spanier sind auf den Beinen und treffen sich zum Essen. Viele Lokalitäten sind Wochenende ausgebucht.
Aber wir hatten Glück. Im Restaurant Ca Nano bekamen wir sofort einen freien Tisch und eine freundliche Bedienung nahm unsere Bestellung auf. Auch hier sassen wir am Meer und liessen uns das lecke Essen schmecken. Auch die Preise sind hier sehr moderat.




Frisch gestärkt nahmen wir die Tour in Angriff, die wir uns noch überlegt hatten. Über Ondara nahmen wir den Weg hinauf zum Port de la Vall D´Ebo. Natürlich durfte ein kurzer Fotostop nicht fehlen.



Weiter ging es über Beniaia, Port de Tollos und Castell de Castells zurück zum WoMO- Stellplatz. Die verschiedenen Vegetationen und Landschaften sind wirklich sehr abwechselungsreich. Kaum fährt man um eine Kurve oder einen Berg hinunter, sieht die Welt wieder ganz anders aus. Selbst die 2022 abgebrannten Gebiete fangen langsam an, wieder grün zu werden. An manchen Stellen sieht man allerdings immer noch nur Felsen. Hier ist eine kleine Videozusammenfassung des Tages:
Wir verabschiedeten uns von den beiden, da dies erstmal die letzte gemeinsame Tour war. Die beiden fliegen zurück nach Deutschland.
Der Kontakt mit Katharina und Carsten ist letztes Jahr über Facebook entstanden. Wir hatten einen Post geschrieben, in dem wir Tagestouren rund um Benissa anboten und die beiden hatten sich gemeldet. Das war eine wirklich schöne Woche ,mit guten Touren und netten Menschen. Da wir letztes Jahr ein Mal ziemlich auf den Bauch gefallen sind mit unserer Gastfreundschaft freuen wir uns nun um so mehr, das es dieses Mal so gut geklappt hat!
Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/web/view/vPv4VRZjX36