Vor einigen Wochen hatten wir in der Ölmühle Millena ein Olivenöl mit dem Namen
Mil-lináries gekauft. Die Kartonverpackung verriet uns, dass dieses Öl von Olivenbäumen stammt, die mindestens 1000 Jahre alt sind. Ja, richtig gelesen. Über eintausend Jahre alte Olivenbäume, die damals von Mauren gepflanzt wurden. Schnell ergab die Netzrecherche, wo diese Bäume zu finden sind. Zwei von ihnen stehen in unserer Nähe. Wir hatten uns als erstes den Baum in Xabia ausgesucht. Mit dem Auto ging es über kleine Strassen bis zum Feldweg, der zum Baum führt. Wir parkten und machten uns zu Fuß auf den Rest des Weges. Nach ca. 700 m erreichten wir den imposanten Baum. Er wurde 1023 gepflanzt, hat einen Stammdurchmesser von 8 Metern. Die Höhe ist 7 Meter. Die Rinde ist unglaublich zerfurcht, hat Löcher und regt die Fantasie an. Manche Rindenteile sehen aus, wie Gesichter oder Fabelwesen. Der Stamm ist total zerklüftet und gespalten. Wir hatten sogar genug Platz, uns in den Baum hinein zu stellen. 🥰
Es ist ein faszinierender Baum und man fängt an zu überlegen, was er schon alles gesehen haben mag in seiner Geschichte. Dennoch gehört er zu den „kleineren“ Bäumen. Der nächste Baum, der auf unserer Liste steht, ist noch etwas größer vom Stammumfang. 🫒🫒🫒

Hier ist ein kleines Video über den Baum:

Es gibt viele dieser alten Bäume in Spanien. Manche stehen unter Schutz, andere dürfen – je nach Distrikt- noch verkauft werden. Einige sind auch zum Weltnaturerbe ernannt worden.

Am Sonntag sind Christiane und Michael in Ihrem Haus in Benissa angekommen, wo sie die nächsten drei Monate wohnen. Sie hatten uns letztes Jahr besucht und waren so begeistert, dass sie sich sofort für diesen Winter ein Haus zur Miete gesucht hatten. Natürlich haben sie ihr Motorrad mitgebracht. 😉
Am Mittwoch hatten wir uns mit Michael zu einer kleinen Tour verabredet. Wir trafen uns bei uns und fuhren in die benachbarte Sierra Bernia. Auf dem Weg nach oben mussten wir sogar eine ganze Rennradmannschaft mit Begleitfahrzeug überholen. Es waren viele Radfahrer auf der schmalen Strasse unterwegs.
Natürlich durfte ein Kaffee in der Bar Refugio nicht fehlen. Die Aussicht dort ist einfach schön. Die Sonne schien den ganzen Tag und die Temperaturen waren perfekt zum Fahren.

Von der Bar aus fuhren wir die Strasse Richtung Jalon hinunter. Auch hier begegneten uns viele Radfahrer. Über Lliber, Gata de Gorgos fuhren wir in Javea wieder Richtung Heimat. Benitaxell und Teulada lagen auch auf unserem Weg. Kurz vor Benissa gönnten wir uns noch einen Stop mit schöner Aussicht. Am Restaurant El Canis hat man einen tollen Blick über Moraira, Benissa Costa und den Ifach in Calle. Die Terasse ist sehr schön dekoriert.

Das war wieder ein schöner, entspannter Tag mit bestem Fahrwetter und netter Begleitung. 😎
Dies ist unsere Tour:
www.relive.cc/web/view/v36AGxzoeZv

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