Zwischen 24 und 12 Jahre vor Christus wurde die Stadt von den Römern gegründet. 452 wurde sie von Westgoten und erobert. Im 8. Jahrhundert eroberten Muslime die Stadt. Sie galt ab dem 10. Jahrhundert als Vorposten von Cordoba im Kampf gegen die Christen.
Das Königreich Aragon entstand aus einer Grafschaft, die nach dem dort fließenden Fluß benannt wurde. Zum Königreich wurde sie 1035. Ihre Könige expandierten das Herrschergebiet immer weiter.
1188 eroberte Aragon die Stadt Saragossa und machte sie zur Hauptstadt.
Das Königreich wurde 1707 mit dem Königreich Kastilien zu Spanien vereint. Erst seit 1982 ist Aragon wieder eine autonome Gemeinschaft innerhalb Spaniens.
In Saragossa gibt es den alten Königspalast Aljaferia, den die Mauren im 9. Jahrhundert gebaut haben.
im Laufe der Zeit wurde er immer wieder erweitert und umgebaut.
Heute ist er Sitz des Regionalparlamentes und für Besichtigungen offen.
Am Mittwoch hatten wir uns bereits Karten für den Palast online reserviert.
Man muss alle Daten auf der Seite des Palastes eingeben und eine Zeit angeben, zu der man erscheinen möchte.
Nach dem nicht so tollen Frühstück im Hotel marschierten wir los. Nach etwa 30 min erreichten wir den Palast. Wir waren zu früh. Er war noch geschlossen, aber es warteten bereits mehrere Gruppen davor.
Wir warteten, bis die Gruppen drinnen waren und fragten, ob wir schon hinein dürften. Sonst hätten wir noch 30 min warten müssen. Das war kein Problem, wir durften schon hinein. Wir hätten die Karten auch gar nicht vorbestellen müssen. Der Eintritt kostet 5 Euro pro Person.
Der Innenhof ist sehr schön verziert. Er beherbergt viele Schnitzereien, die wir bereits aus der Alhambra in Granada und der Mesquida aus Cordoba kennen. Die im Innenhof gepflanzten Orangen blühen gerade duftend und der Springbrunnen plätschert leise vor sich hin.






Ein echter Hingucker sind auch die reich verzierten Decken! So sahen wir uns Stockwerk um Stockwerk den Prunk vergangener Zeiten an.
Leider findet man die Beschreibungen an den Artefakten und auch den Audioguide aus dem App- Store nur auf Spanisch und Englisch. Zwar finden sich bei jeder Sehenswürdigkeit ein Infoblatt in verschiedenen Sprachen, diese waren aber unvollständig. Einige fehlten.
Nach 45 min waren wir wieder am Ausgang und machten uns auf den Weg zur Basilika.
Hier ist ein kleiner Zusammenschnitt der Bilder.
Unser zweiter Anlaufpunkt war die Basilika de Pilar in der Altstadt.
Der Platz vor der Basilika ist riesig, so wie das Gebäude auch. Sie liegt direkt am Fluss Ebro, der durch die Stadt fließt.
Während unserer Besichtigung fanden in den Kapellen und im hinteren Teil der Kirche Gottesdienste statt. Trotzdem konnten wir uns frei bewegen und uns alles ansehen. Es ist schon sehr beeindruckend.
Natürlich wollten wir hinauf auf den Turm der Basilika. So kauften wir Tickets ( 3 € p.P.) und fuhren mit dem gläsernen Fahrstuhl hinauf.
Den letzten Teil in die Spitze mussten wir die Wendeltreppe nehmen. Sie wurde immer enger und die Stufen immer schmaler. Aber die Aussicht ist gigantisch!
Wir bummelten noch etwas durch die Altstadt und liessen uns eine Stärkung schmecken.

Zum Abend erwartete uns noch eine Überraschung! Carsten, der gerade als Passknacker unterwegs ist, war in der Nähe. Kurzerhand mietete er sich auch in unserem Hotel ein und wir konnten zusammen essen und einen schönen Abend verbringen. Liebe Grüße auch auf diesem Weg an Katharina, die in Hamburg ist. 😃