Mittwoch verliessen wir das gastliche Kloster und machten uns bei einstelligen Temperaturen auf den Weg nach Cuenca. Kaum waren wir ein Stück gefahren, waren wir wieder an dem riesigen Stausee, den wir schon auf der Hinfahrt zum Kloster bewundert hatten. Er wird u.a. aus dem Rio Piedra gespeist.
Die A- 1501, auf der wir dann unterwegs waren, verläuft ab dem Stausee die ganze Zeit am Fluss Rio Mesa entlang. Wir folgten dem Fluss auf die Z- 453. Das ist eine unglaubliche Strasse! Die Erosion hat hier eine tiefe Schlucht geschaffen. Wir fuhren auf einer Strasse, die von hohen Felswänden eingefasst ist. Zum Teil hingen die Felswände über die Strasse oder wir mussten durch Tunnel fahren.

Immer weiter folgten wir der Strasse am Rio Mesa. Die Landschaft wechselte ständig. Ständig wechselnde Felsformationen in allen Farben und z.T. sehr skurrilen Formen standen am Wegesrand.
Die GU- 427 führte uns irgendwann weg vom Fluss. Das tat der herrlichen Landschaft keinen Abbruch.
Weiter auf der CM- 2107 stiessen wir letztlich auch wieder auf den Rio Mesa.
In Anquela del Dulado verliessen wir den Fluss. Es ging weiter durch dichte Kiefernwälder. Wir genossen ein fach die Natur. Es ist unglaublich, wie abwechslungsreich es war!
Über die CM- 2015 erreichten wir schließlich wieder die N- 211.
Nach einem kurzen Tankstop legten wir kurz nach Molina de Aragon eine Pause ein. Mit der Aussicht! 🤩


Mittlerweile waren wir in Kastilien/ La Mancha, die Heimat Don Quijote, den wir letztes Jahr besucht hatten. Die Strasse, auf der wir uns nun befanden, führte uns mitten durch den National- und Geopark Alto Tajo.

Auch hier mussten wir am Rio Escabas nochmal anhalten. Nachdem wir von der CM- 210 abgebogen waren, sahen wir direkt an der Strasse ein natürliches Wasserbassin, das als Badeanstalt genutzt wird. Playa Cañamares liegt direkt in einem Flusslauf. Hier gönnten wir uns noch eine Pause.
Nun war es nicht mehr so weit. Immer noch faszinierte uns die Umgebung! Auch als wir im Nationalpark eine Höhe von über 1500m erreichten, gab es viel zu sehen. Wer in der Nähe ist, sollte diese Strecke fahren, denn sie ist landschaftlich sehr reizvoll. Viele gute Kurvengibt es dazu! 😉
Das war auch ein tierischer Tag. 😉….. Wir haben eine Eidechse, eine Schlange und ein Rebhuhn überfahren, es sind uns 2 große Hirsche, ein Reh und ein Fuchs vor die Motorräder gelaufen.
Etwas Angst hatten wir jedoch, als zwei große, zottige Hütehunde auf uns losgingen. Die Schaf- / Ziegenherde graste neben der Strasse. Wir fuhren vorbei und die beiden Hunde scherten aus der Herde aus und liefen auf die Strasse zu uns. Zum Glück ist nicht passiert. 🙏

Gegen 15:00 Uhr erreichten wir unser Hotel Leonor de Aquitania. Hier hatten wir ein Zimmer mit Aussicht gebucht und staunten nicht schlecht, als wir vom Balkon sahen! 🤗

Wir wohnen direkt am Rande der Altstadt und schauen auf die hängen den Häuser von Cuenca. Die beiden BMWs stehen im Parkhaus gegenüber warm und trocken. 👍
Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/web/view/vrqDpE1Aywq


Gestern fuhren wir einen Teil der Strecke, die wir gestern gekommen waren, wieder zurück. Wenige Kilometer entfernt befindet sich der Park Ciudad Encantada, die verzauberte Stadt. Es ist ein Naturpark, in dem die Karstprozesse und die Erosionen der Jahrtausende unglaubliche Formen geschaffen haben. Was einst Meeresboden war, beflügelte unsere Fantasie mit ungewohnten Formen der Felsen.
Wir hatten uns eine kurze Hose und feste Schuhe in die Koffer gepackt und uns vor dem Eingang umgezogen. Nachdem wir alles in den Koffern verstaut hatten und 6€ p.P. bezahlt hatten, sahen wir uns die Felsen im Park an. Zwei Stunden lang liefen wir durch die Felsformationen. Einen Flyer mit der Wegbeschreibung und den verschiedenen Namen gab es dazu.
Einen kleinen Film gibt es hier.

Nach dem Spaziergang machten wir im Hostel gegenüber noch eine kleine Pause. Kaffee muss sein! 😉
Dann fuhren wir wieder Richtung Cuenca. Vor Cuenca bogen wir aber nicht zum Hotel ab, sondern fuhren in die entgegengesetzte Richtung. Über einen kurzen Bogen kann man hier über eine sehr kurvige Strasse hintenrum nach Cuenca hinein fahren und kommt direkt zur bekannten Brücke San Pablo.

Diese Brücke konnten wir von unserem Zimmer aus sehen. Sie wurde 1589 aus Stein gebaut, um das Kloster San Pablo und die Stadt zu verbinden. Leider stürzte sie ein. 1902 wurde die heutige Brücke aus Stahl und Holz errichtet.

Wir kehrten zurück zum Hotel und bummelten den Nachmittag durch die Stadt und genossen die spanische Gastronomie. 🍷🇪🇸
Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/web/view/vr63QMrEXdv

Heute hieß es wieder Sachen packen und verstauen. Unser nächstes Ziel lag an. Wir fuhren mitten durch die La Mancha und sie präsentierte sich, wie wir sie vom letzten Jahr kannten. Landwirtschaft und leichte Hügel prägen die Landschaft. Die Strassen sind aber eher gerade. Es ist eine andere La Mancha, als östlich und nördlich von Madrid. Etwas schöner machten es die vielen Blüten am Wegesrand. Es ist Frühling und das sieht man hier auch. Der Mohn leuchtet, Flieder, Raps,… blüht und macht die Landschaft bunt. Dazu kommt das satte Grün der Getreidefelder. Auch einen Stausee passierten wir. Dieser war sehr voll. Sogar die Bäume am Ufer stehen im Wasser.
So erreichten wir kurz nach dem Mittag unsere neue Herberge, das Hotel La Posada de Higueruela. Das Zimmer ist klein und hat sich bessere Zeiten gesehen. Aber es ist sauber und wir bleiben 2 Nächte hier. Es ist das letzte Hotel unserer Reise. Morgen geht es dann noch nach Alcala del Jucar, bevor es am Sonntag zurück nach Benissa geht.. Bericht folgt 😊
Dies ist unsere heutige Tour:
https://www.relive.cc/web/view/vKv2nokeLov

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