Gestern Abend genossen wir noch einmal ein sehr gutes MenĂŒ im Hotel Duran. Wir können das Hotel wirklich sehr empfehlen. Alles passt. NatĂŒrlich beschĂ€ftigten wir uns beim Essen mit der Routenplanung nach Andorra. Die Wettervorhersage war uns nicht gnĂ€dig. Gestern Abend sahen wir in der App, dass eine große, starke Regenfront auf uns zukommt. So frĂŒhstĂŒckten wir zeitig, um noch trocken Weges zu kommen. Hier ist ein Bild der Front, die von SĂŒden nach Norden durchgezogen ist.

Eigentlich war auf dem Weg nach Andorra ein Schlenker zum Meer eingeplant. Aufgrund der Wetterlage sparten wir uns diesen. Auf Nebenstrassen fuhren wir von Figueres Richtung Perpignan. Kurz hinter der spanisch/ französischen Grenze bogen wir auf noch kleinere Strassen ab. Wir fuhren durch sehr dichte EichenwÀlder und genossen die Kurven. Es war wenig Verkehr und die Strassen waren gut.


Etwa 100 Km vor Andorra fing es an, etwas zu nieseln. Wir hielten an und zogen die Regenkalmotten an. Zum GlĂŒck…. wenig spĂ€ter regnete es. Die Höhenmeter wurden immer mehr und es wurde immer kĂ€lter. Sehr schade, dass wir die Gegend nicht sehen konnten. Zwischen den Bergen hingen die Wolken und alles war sehr neblig. Zwischendurch hielten wir zum Handschuhwechsel an. Aber auch die dickeren Handschuhe waren schnell feucht und kalt. Kurz vor Andorra hörte es dann auf zu regnen. Es ging höher und höher. Die Schneebedeckten Berge kamen immer dichter und es wurde zunehmend kĂ€lter.


20 Kilometer vor unserem Hotel war es dann soweit. Wir kamen auf das Staatsgebiet von Andorra. Kurz hinter der Grenzkontrolle – bei ĂŒber 2000m- begann der Schnee auf dem Pass. Es hatte 2°C auf ĂŒber 2400m. Gestartet waren wir bei 16°C. Nun es wurde wirklich unangenehm, weil wir in den Kurven und der unebenen Strasse sehr aufpassen mussten. Uns kam dann auch noch ein verunfalltes Auto entgegen. Er war wohl auf dem Pass irgendwo gegengefahren und sah sehr ramponiert aus.


Die Höhenluft und die KÀlte sind eine Kombi, die uns schaffte. Wir waren froh, als wir unser
Hotel Roc Meler in Canillo erreichten. Hier sind wir sehr freundlich empfangen worden. Die heiße Dusche hat uns wieder aufgetaut. Und unsere Sachen hĂ€ngen zum Trocknen im Zimmer.
Hier sind wir immer noch auf ĂŒber 1500m und geniessen einen fantastischen Blick auf die Schneebedeckten Gipfel gegenĂŒber unserm Hotel. Nach ca. 200 km und vielen Höhenmetern stehen die BMWs trocken in der Garage und wir sitzen im gemĂŒtlichen Irish Pub beim Bier und sind gespannt auf das Abendessen.

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