Zeit, Abschied zu nehmen von Cordoba….. Es ist immer wieder schön, seine Sachen per Lift direkt vors Motorrad bringen zu können. Es ist Warm, trocken und man hat Zeit, alles vernünftig zu verstauen. Nach dem Frühstück fuhren wir also hinunter und machten alles fertig. Kurz nach dem Bezahlen im
Hotel Eurostars Maimonides wurde auch das Tor geöffnet. Es waren auch schon einige Touristen um die Mesquida herum unterwegs.
Wie gestern angekündigt, fuhren wir heute weiter nach Granada. Zum Glück war um kurz vor 9:00 Uhr noch nicht viel Verkehr. Aber es war kalt! In der Stadt hatte es 4°C. Auf der freien Pläne hinter der Stadt zeigte das Thermometer 0°C und strahlendem Sonnenschein. Etwas später sah man den Nebel in den Tälern hängen! 🥶
Natürlich hatten wir Futter eingeknöpft, dicke Handschuhe an und auch die Daunenweste durfte nicht fehlen. Trotzdem kriecht die Kälte in die Hände und Füße. Da hilft auch keine Griff- und Sitzheizung. Aber egal. Wir haben es uns so ausgesucht. Und es ist hier eh anders, bei 0°c zu fahren, da es hier auch nicht so feucht ist.
Um 11:00 Uhr waren wir eigentlich mit Dieter am Aussichtspunkt Del Postio in Iznajar verabredet. Er kommt aber aus Richtung Málaga und da hat es heute leider geregnet. Also haben wir uns nicht getroffen. Wir haben also eine kleine Pause am Mirador eingelegt, etwas getrunken, Fotos gemacht und sind weitergefahren. Wie man unschwer erkennen kann, fehlt hier im Stausee jede Menge Wasser!

Wir suchten uns eine kurvige Strecke, denn die einfache Entfernung bis Granada war uns zu wenig. Wenn wir schon man in der Sierra Nevada unterwegs sind, wollten wir auch etwas sehen! 👀
Mittlerweile hatte wir bei 10°C. Warm war es nicht wirklich.
Die Weite dieser Hochebene ist kaum zu fassen. Wir konnten nicht einmal schätzen, wie weit wir wohl sehen konnten. So weit das Auge reichte, sahen wir Olivenbäume und dahinter türmt sich das Gebirge auf, dessen Gipfel wolkenverhangen und nicht zu sehen waren.

Unsere Kurven führten uns auf über 1100m hinauf. Die Aussicht war fantastisch! Dann wieder fuhren wir in ein Tal, wo wir eine Felsenschlucht passiert haben. Auf diesem Video ist ein schöner Teil der Strecke zu sehen.

Wir fanden auch noch einen zweiten Stausee, mit dem auch Strom erzeugt wird. Hier sah es noch verheerender aus, als an dem ersten See. Die Wasserknappheit ist in Spanien deutlich zu erkennen.


Für 250 Km brauchten wir fasst 4,5 h, bis wir vor unserem neuen Hotel Vincci Albayzin standen. Kaum abgestiegen wurden wir auch schon auf Deutsch angesprochen, wo wir denn herkämen. OH? Das Kennzeichen kenne er nicht. Es war ein Mann aus Aachen, der seit über 35 Jahren in Granada lebt und auch Motorrad fährt. Eine nette Unterhaltung ist dann entstanden.
Für die Motorräder bekamen wir wieder einen Stellplatz in der Tiefgarage. So stehen sie bewacht und trocken bis wir Granada wieder verlassen.
Im Zimmer wurde erst einmal heiß geduscht bevor wir zu unserem verdienten Staubbier kamen.

Dies ist unsere heutige Tour: https://www.relive.cc/view/vXOnKzBXP56

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