Auf Ihrem Weg nach Valencia entdeckten Michael und Christiane einen urigen Tapasladen in Cullera. Die Bilder machten uns Lust auf mehr und wir beschlossen am Montag dorthin zu fahren.
Auf der Fahrt dorthin strahlte die Sonne, aber es war sehr windig. Viele kleine Strassen sorgten bei uns wieder für neue Erlebnisse. Vor Cullera säumten Zitrusplantagen unseren Weg. Orangen, Zitronen und Mandarinen wuchsen so weit das Auge reicht……
Einer der kleinen Wege war links und rechts mit riesigem, ca.5 m hohem Schilf bewachsen, das hier überall wächst. Wir fuhren mitten hindurch und staunten nicht schlecht.Das hatten wir auch noch nicht.

Cullera war sehr leer. Es waren kaum Menschen und Autos unterwegs. Wir fanden die Promenade und das MotoMoto Tapas sehr schnell. Mit dem Motorrad parkt man sogar direkt vor der Tür.
Aber bevor wir hineingingen, zog es uns an den tollen Strand. Er ist unglaublich feinsandig, breit, weiss und war total leer. Allerdings konnten wir uns vorstellen, wie voll es hier im Sommer sein muss!
Wir wurden im MotoMoto freundlich empfangen und sahen uns erstmal um. Hier findet man ein kleines Museum des Rennsports. Alte Helme, Kombis und auch Motorräder sind hier ausgestellt. Der Zapfhahn ist ein Motorblock. Die Sandwiches tragen Namen von Rennfahrern.
Wir suchten uns einen Tisch mit Meerblick und entschieden uns für gegrillten Tintenfisch. Es war lecker und die Preise sind moderat. Eine klare Empfehlung von uns, schon weil es eine seht interessante Location ist. Natürlich haben wir dort auch einen unserer Aufkleber hinterlassen.






Frisch gestärkt sattelten wir auf und mussten unbedingt noch den Leuchtturm von Cullera sehen, den wir am Strand in der Ferne entdeckt hatten.



Vom Leuchtturm aus ging es weiter in Richtung Inland. Über Alzira und Castello de Rugat nach Salem. Wir waren schon einmal hier durchgefahren und hatten mehrere kleine Bauwerke mit Heiligenbildern gesehen, die den Berg hoch gebaut wurden. Diesmal konnten wir anhalten und ein paar Fotos machen. Es handelt sich um einen Weg, der 1731 angelegt wurde und zu einer Kirche führt. Alle dieser kleinen Kalvarien zeigen Heiligenbilder. Alles ist mit Zypressen umrahmt.




Über Vall d’Ebo, Orba und Parcent ging es zurück zu unserem Stützpunkt. Das war eine schöne Tour mit sehr abwechslungsreicher Natur. Das abgebrannte Tal um Vall d´Ebo herum, macht uns immer noch sehr traurig. Die Feuer des letzten Sommers sind noch sehr präsent. Es wird sicher noch Jahre brauchen bis es wieder so grün sein wird wie es einmal war. Wir haben knapp 250 Km in etwas über 5 Stunden mit tollen Aussichten und vielen Kurven hinter uns gebracht.



Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/view/vdvm3mZ9pN6