Nachdem wir am Montag in der Casa Cosima angekommen sind, haben wir alles recht schnell ausgepackt und wegsortiert. Natürlich mussten wir dann erstmal einkaufen gehen. Vieles, was wir letztes Jahr noch von Deutschland mitgebracht hatten, haben wir nun hier gekauft. Durch die Ansiedlung deutscher Discounter hier, bekommt man mittlerweile fast alle hier vor Ort, was wir aus unseren Läden zuhause kennen.
Natürlich genießen wir es zwischendurch immer wieder, in der Sonne zu sitzen und einfach nichts zu tun.
In den letzten Tagen war es etwas stürmisch. Leider brennt es im Hinterland auch wieder. Und das Feuer wurde durch den Sturm stark angefacht. Gerade abends hatten wir immer wieder starke Windböen.
Heute war es etwas ruhiger und wir fuhren gegen 10:00 Uhr los, um zu sehen, was sich in der Gegend verändert hat. Verändert haben sich auch unsere Motorräder. Die 1200 GS Adventure wurde gegen eine 1250 GS Adventure getauscht und für die Tiger steht nun eine 1250 GS vor der Tür.
Bereits beim Start hatten wir 20°C, teilweise gab es auf der Strecke 26°C für uns. Wir wollten sehen, wie das Gelände nun aussieht, das letztes Jahr abgebrannt war. Also fuhren wir über Parcent zu unserem Lieblingstal, dem Pla de Petracos. Von dort ging es weiter nach Vall d´Ebo, durch das Tal der Kirschen, über Pego (Anfahrt Pego) zurück nach Benissa.
Leider hat sich optisch nicht sehr viel verändert. In den höheren Lagen ist immer noch hauptsächlich der blanke Fels zu sehen. Abgebrannte Häuser, Höfe und Autos stehen noch unverändert. An manchen abgebrannten Höfen steht ein Schild “ Zu verkaufen“. Verkohlte Bäume stehen immer noch in der Landschaft und werden jetzt nach und nach abgesägt und abtransportiert. Wir mussten immer wieder an Mondlandschaften denken, als wir dort hindurch fuhren. Aber sehr langsam kommt das Grün zurück. Palmen, deren Stämme völlig verkohlt sind, treiben wieder grün aus. Niedriges Buschwerk erobert sich seinen Platz zurück.
Trotzdem genossen wir die Tour. Die bekannten Strassen und die vertrauten Gerüche waren schön. Aus den kurvigen Strecken heraus bekamen wir immer Mal wieder das Meer zu sehen. Auch die Aussichten von den Bergen in die Täler sind immer wieder toll!



Morgen werden wir packen. Ab Montag sind wir Richtung Andalusien unterwegs. Die 1. Zwischenstation ist Mojacar. Von dort geht es weiter Richtung Malaga und die Extremadura. Dort haben wir uns das ein oder andere Ziel herausgesucht, das wir uns ansehen möchten. Und Ihr ahnt es…. Wir werden berichten! 😉Es bleibt also spannend…. 🤩