Die Fahrt nach Arreau führte uns über viele kleine Strassen und Pässe. Die Sonne begleitete uns und so machten die Kurven umso mehr Spaß. Auch hier gab es das ein oder andere Tier auf der Strasse…
Auf einem der Pässe mussten wir leider umdrehen, weil die Strasse nicht passierbar war.
Die App von BMW hätte es gewusst, aber natürlich schaut man nicht so genau hin. Aber ok… der Weg war schön und wir bekamen noch tolle Weitblicke zu sehen.

Gegen Mittag erreichten wir das französische Tor zum Nationalpark Hochpyrenäen. Wir können eigentlich gar nicht beschreiben, was uns alles geboten wurde. Fotos können das auch nicht vermitteln. Hinter jedem Berg gab es wieder andere Farbtöne und anderen Bewuchs. Gerade jetzt im Herbst bot sich ein tolles Farbenspiel. Und immer war irgendwo im Hintergrund Schnee zu sehen. Etwa 200 Gipfel ragen bis über 3000m in die Höhe.

Wir waren recht früh in Arreau. Und da einer der Gipfelpässe gesperrt war, den wir fahren wollten, mussten wir den Teil der Strecke nachholen, der dahinter gelegen hätte. Ziel der Strecke war ein Stausee. Die Strecke dorthin war wieder völlig anders. Viele Wasserfälle, Wälder und sehr schmale Strassen begleiteten uns. Auf über 2000m Höhe erwartete uns ein türkiser Bergsee und noch etwas darüber gelegen ein großer Stausee.

Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel an. Wir nutzen die Zeit meist, die neue Route für nächsten Tag nochmal zu checken und in die BMW App zu spielen. Das wollte an diesem Tag nicht gelingen. Lange versuchten wir, die Route vom Rechner zu importieren, es wollte nicht klappen! 😡
Der Fehler lag zum einen darin, dass die ausgearbeitete Route eine Strassensperrung enthielt. Darauf muss man kommen…. Zum anderen scheint es so, dass Apple keine GPX Dateien mehr unterstützt und diese in der Cloud nicht hinterlegt sind. Na ja, es hat etwas gedauert, aber dann ging es.
Als wir dann zum Essen gehen wollten, mussten wir feststellen, dass das Restaurant des Hotels leider geschlossen hatte. Man hatte wohl vergessen, es uns mitzuteilen. Also gingen wir ohne Abendessen schlafen.

Das ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/de/view/vYvEnRywowO

Heute Morgen wollen wir dann einfach schnell los. Das französische Frühstück verdient seinen Namen nicht. Natürlich haben wir trotzdem etwas gegessen. 😜
Auch heute bekamen wir soviel zu sehen. Manchmal ist es schwer, sich auf die Strasse und die Kurven zu konzentrieren, weil es so viel zu sehen gibt.

Unterwegs hat es uns dann wieder mit einem gesperrten Pass erwischt. So mussten wir uns einen anderen Weg suchen.
Wir waren die ersten Stunden noch in Frankreich im Nationalpark Pyrenäen unterwegs. Mit uns waren auch viele Oldtimer von Citroen und Renault auf der Strasse. Sie fuhren eine Rallye. Es waren richtig alte Schätzchen dabei!

Eines unserer persönlichen Highlight war eine Herde Lamas, die einfach auf der Strasse standen, als wir einige Serpentinen hochgefahren waren. Wir fuhren langsam mitten durch die Herde.

Am frühen Nachmittag fuhren wir wieder über die spanische Grenze nach Aragon hinein.
Wieder gab es unglaubliche Wechsel der Natur. Baumfreie Zonen, Hobbitlandschaften, Wälder, Wasserfälle,… Wir bekamen von allem Etwas.

In einem der Täler zog es dunkel über die Berge. Der Wind frischte sehr auf und wirbelte das Laub durch die Gegend. Wenig später erwischte uns dann doch noch ein Schauer. Nach einger Zeit entschieden wir uns, den Regen an einer Tankstelle auszusitzen.
Wenig später schien wieder die Sonne und wir erreichten in kurzer Zeit unsere neue Herberge in Hecho.
Im Hotel Castillo d´Archer wurden wir sehr freundlich empfangen. Dies Hotel liegt mitten in einem kleinen Dorf und hat fast nur spanisches Klientel. Wir sind gespannt auf die gute spanische Küche!
Der Koch hat uns vorhin schon gefragt, was wir heute Abend gerne essen möchten. 😂

Das ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/de/view/v4OGeV9nMmq

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