Im Hotel Castillo d´Archer hat es uns gefallen. Das Essen war sehr gut, das Personal war sehr freundlich. Als wir von dort losfuhren, hob sich gerade der Nebel aus dem Tal und die Sonne kam durch. Dick angezogen waren wir trotzdem noch. Die vorigen Tage wäre nichts ohne lange Unterwäsche gegangen. Aber unser nächster Stop liegt am Meer. Dort würde es wärmer sein.
Wieder wechselten die Landschaften hinter jedem Berg. Unsere Route führte über kleine Strassen mitten durch winzige Dörfer. Ein ein riesiges Skigebiet durchquerten wir. Sechs Mal kreuzten wir die Grenze von Spanien und Frankreich. Und mit jeder Stunde wurde es wärmer. Drei spanische Provinzen kreuzten wir, Aragon, Navarra und Buskadi. In Navarra dominierten die Pinienwälder. In höheren Lagen wuchsen Farne, Moose und Flechten. Die tiefen Schluchten von Navarra haben wahrscheinlich nur zum Höchststand der Sonne im Jahr mehr Licht als jetzt. Meist liegen sie im Schatten.





Im Département Pyrénées-Atlantiques und in Buskadi wurden die Höhenmeter deutlich weniger. Wir merkten die Nähe zum Meer. Auch Palmen und andere tropische Gewächse fanden sich in der Landschaft. Der Strom von Biscaya sorgt hier für warmes Klima.
Wir hatten uns das Hotel Gudamendi in Donostia eingemietet. Die Lage ist herrlich. Es liegt auf einer Anhöhe über San Sebastián und wir hatten einen schönen Blick auf den Atlantik. Das Zimmer war ok. Einen kostenlosen Parkplatz gibt es auch. Das Essen/ Getränke waren teuer und nur Convignion. Aber es war ja nur für eine Nacht.


Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/de/view/vmqX9VEdnLv
Es war ein herrliches Gefühl am nächsten Morgen ohne lange Unterwäsche zu starten. Die Temperaturen waren deutlich höher, als in der letzten Woche. Heutiges Tagesziel war Santander. Ein großer Teil der Strecke führte am Atlantik entlang. So war jedenfalls der Plan…. Das Navi wollte aber etwas anderes. Es führte uns Richtung Landesinnere und scheinbar sollten wir unterhalb Bilbaos entlang fahren. Als wir das merkten, schlugen wir wieder den Weg Richtung Atlantik ein. Es ist dort viel zu schön, um sich das entgehen zu lassen! 🤗
Außerdem wollten wir unbedingt über Getxo fahren. In Getxo nutzten wir ein besonderes Gefährt. Eine Schwebefähre brachte uns über den Fluß nach Portugalete! Es ist die älteste, noch funktionierende Schwebefähre und Unesco Weltkulturerbe. Seit 1893 verrichtet sie ihren Dienst und hat uns viele Kilometer gespart. Die Überfahrt kostet 1,05 pro Motorrad. Das war ein Erlebnis!
Von der Fähre aus war es nicht mehr weit zu unserem Hotel. Wir wohnen im Gran Hotel Sardinero in Santander. Hier wartete die nächste Überraschung auf uns. Unser Parkplatz befindet sich im 3. Untergeschoss. Hier gibt es keine Abfahrt, sondern einen Fahrstuhl für die Fahrzeuge. Es ist wie im alten Elbtunnel… nur viel moderner.
Wir wohnen im 1. Stock und haben einen super Blick auf das Meer. Das Hotel liegt direkt am Strand. 🥰




Das ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/de/view/v36ARnnm9Zq