Als wir am 01.11. in Santander ankamen, war die Stadt voll. Es war Allerseelen, ein sehr wichtiger Feiertag in Spanien. Viele nutzen solche Tage für Ausflüge.
Am nächsten Tag hatten die Geschäfte wieder geöffnet. Da die Helmkamera des Sena 10C Evo auf der Anfahrt nach Santander ausgestiegen ist, versuchten wir ein neues Kommunikationssystem zu kaufen. Im Netz konnten wir herausfinden, ob es einen Sena- Händler in Santander gibt. Jemand gab uns den Tipp, dass ein Motorradzubehörladen schnell Dinge besorgen kann. Wir fuhren dort hin. Leider schüttelte die junge Frau im Laden sofort den Kopf, als wir ihr das Sena zeigten.
So fuhren wir unverrichteter Dinge wieder zum Hotel. Nachdem wir die Motorräder wieder in der Garage abgestellt hatten, wollten wir ans Wasser. Also, kurze Klamotten an und ab an den Strand! Der Wettergott meinte es wirklich sehr gut mit uns. Wir hatten fast Windstille und selbst das T- Shirt war in der Sonne fast zu warm.
Wir bummelten am Strand entlang. Am Ende führte ein kleiner Weg zwischen den Häusern hindurch und einen Hügel hinauf. Wir genossen eine tolle Aussicht auf das Meer und die Stadt.

Am Abend entschlossen wir uns, ein neues Kommunikationssystem im Netz zu bestellen und es an unsere spanische Nachbarin schicken zu lassen. Wir sind gespannt, wie lange es dauert, bis es ankommt.
Da wir am Sonntag nicht in die volle Stadt gehen wollten, setzten wir uns auf unsere Motorräder und fuhren aus der Stadt hinaus. Eine kleine Tour ins Hinterland bescherte uns wieder tierische Begegnungen. 😂 Zum Teil sind wir wirklich sehr kleine Strassen gefahren.
Die kleinen Dörfer mit ihren aus Steinen gestapelten Mauern sind sehr ursprünglich. Hier gibt es keinen Tourismus. Es gibt immer wieder Menschen, die sich freuen und winken, wenn wir durch die Dörfer fahren.

In einer der kleinen Strassen, mitten in einer Kehre, hielt uns eine Frau an und erzählte uns etwas und deutete die Strasse hinunter. Leider konnten wir sie nicht verstehen. Allerdings hatten wir verstanden, dass da etwas ist. So fuhren wir sehr langsam hinunter. Zwei Kehren später wussten wir, was es war. Eine Kuhherde wurde die Strasse hinauf getrieben.

Nach 184 Km und vieeeelen Kurven erreichten wir wieder unser Hotel. Mit der GS in den Fahrstuhl zu fahren, um ins Parkhaus zu gelangen, ist immer noch ein Erlebnis.
Das ist unsere Tour:
https://youtu.be/B2Fh5gXl4as?si=uKSC0mnLi4C1srja

Am Montag machten wir uns auf in die Stadt. Geht man von unserem Hotel an der Küste entlang, gelangt man durch einen Park zur ehemaligen royalen Sommerresidenz Palast la Magdalena. Die Halbinsel heißt Magdalaena. Der Palast wird heutzutage als Veranstaltungsort und Museum genutzt.
Wir waren wegen des Ausblicks hier!

Unser eigentliches Ziel war das kantabrische Schifffahrtsmuseum in Santander.Als wir dort ankamen, mussten wir feststellen, dass es Montags geschlossen hat. Wie ärgerlich! 😕
So gingen wir weiter in die Innenstadt. 1936/ 37 wurde ein Teil der Altstadt durch Bombenangriffe zerstört. Den Rest der Altstadt fiel 1941 einem Feuer zum Opfer. Durch Winde angefacht fegte das Feuer damals quer durch die Stadt. Von ihren römischen Wurzeln und den folgenden Jahrhunderten blieb nichts übrig.


Eigentlich suchten wir nach Aufklebern für unsere Koffer. In einem einzigen Laden fanden wir Aufkleber. Es gibt keine Souvenirläden in Santander. Jedenfalls haben wir tatsächlich nur diesen einen gefunden. Aber egal. Nun haben wir unsere Aufkleber.
Nachdem wir 11 Km durch die Stadt gelaufen waren, hatten wir uns unser Essen wirklich verdient!
Die Abende zuvor hatten wir in unserem Hotel gegessen. Nun wollten wir mal das Restaurant nebenan testen. Das Al Norte war hervorragend! Sehr leckeres Essen mit freundlicher Bedienung ! Sogar hier konnten wir noch draussen sitzen. Zu späterer Stunde gäbe auch Wärmestrahler.
Wir wussten erst gar nicht, was wir essen sollten, denn die Karte bietet sehr viele leckere Sachen. So sah es dann letztlich aus.

Gut gestärkt und müde schliefen wir ein letztes Mal im Gran Hotel Sardinero. Das Hotel hat uns gut gefallen. Das Frühstück/ Essen war gut, die Zimmer sind sehr groß. Der Meerblick war natürlich ein Bonbon.
Am nächsten Tag mussten wir früh raus, es ging es nach Aranda de Duero.

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