Der letzte Tag unserer Reise…. Freitag. Wir waren morgens früh dran, denn wir hatten über 400 Km vor uns.
Das erste Stück der la Mancha, die wir noch durchquerten, war sehr eintönig. Doch das änderte sich ab Jorquera. Die AB 2008 führt durch eine unglaubliche Schlucht mit bizarren Felsformationen.
Im April haben wir uns die alte Stadt Alcalá del Júcar angesehen. Sie lag nun wieder auf dem Weg. Nur sind wir diesmal die Strasse, die durch die Stadt führt, in die andere Richtung gefahren. Die Eingänge zu den Höhlenwohnungen, die tief in den Berg gegraben sind, lagen direkt an der Strasse.
Die Strasse AB 2008 liegt am Grund des Canyons, weite Strecken begleitet vom Rio Jucár.
Die Landschaft sieht aus, als wären riesige Felsplatten aufeinander geschichtet worden. Wir waren fasziniert. Der Fluss hat die Schlucht und viele Höhlen in Jahrhunderten in die skurilen Felsen gegraben. Es lohnt sich, das anzusehen!
Kurz hinter dem altertümlichen Alcalá del Jucár ging unsere Fahrt auf der CM3201 weiter. Schlagartig hatte die landwirtschaftliche La Mancha uns wieder….. 😂
Er hinter Ayora änderte es sich wieder. Mit der CM 8201 wurde die Strecke deutlich anspruchsvoller und gewann wieder an Höhenmetern. Pinienwälder und steigende Temperaturen verrieten, dass wir auf dem Weg zur Küste waren. Auf fast 1050 Metern überquerten wir den Bergkamm. Die Strasse war gut und die Kurven machten viel Spaß.
Nach 6 Stunden Fahrzeit ( wir haben nur 1x zum Tanken gehalten) und knapp 430 Km waren wir wieder zuhause.
Dies ist unsere Tour:
https://www.relive.cc/de/view/vMq5gnJ2xQO
Auf unseren 3500 Km haben wir in 16 Tagen sehr viel gesehen und erlebt. Es war super!
Der Besuch in Salvatore Dali Museum war klasse!
Andorra war eine sehr coole Erfahrung! Wir haben nicht damit gerechnet, solche Extreme anzutreffen! Schnee, Regen, Sonne, unheimliche Höhen, tiefe Schluchten und tolle Strecken!
Das Wetter war wirklich gut. Wir hatten nur den Tag auf der Anreise nach Andorra, der schlecht war.
Die Anzahl der Pässe, die wir gefahren sind, wissen wir gar nicht, wir haben sie nicht gezählt.
Wir überlegen, nochmal in die Pyrenäen zu fahren. Dann würden wir allerdings nur die spanische Seite bereisen.
Samstag mussten wir natürlich erstmal auspacken und einkaufen.
Selbst mit minimalistischem Gepäck ist es doch die ein oder andere Waschmaschine zu waschen.
Hier erweisen sich die Jacke Mora und die Hose von Halvarsson immer wieder als anfällig. Die Protektoren sind nur mit Klett befestigt. Regelmäßig -auch ohne Wäsche- lösen sich diese Klettplättchen von den Protektoren. Die Protektoren rutschen dann einfach in der Jacke oder Hose umher. Wir kleben das Klett dann wieder mit Sekundenkleber auf den Protektor. Sie dann passgenau wieder einzusetzen, ist nicht so einfach. So werden z.B. die Hüftprotektoren der Hose über das Ende des Hosenbeines eingesetzt. Am Saum des Hosenbeins gibt es einen Reißverschluss, über den man die Knie- und Hüftprotektoren erreicht. Bei der Jacke ist es ähnlich. Man muss sich durch die ganze Jacke friemeln, um die Protektoren wieder einzusetzen. Taschen dafür gibt es nicht. Das könnte einfacher gelöst werden.
Der Tragekomfort ist recht gut. Wir haben mit der eingesetzten Membran nicht gefroren und in der Sonne war es auch nicht wirklich zu warm. Das Futter scheint sehr gut Temperaturen auszugleichen. Wasserdicht sind sie bisher auch.
Störend ist es, dass sich beim Anziehen der Jacke ohne Futter gerne Mal die Ellenbogenprotektoren verdrehen. Auch die Knieprotektoren drehen sich beim Anziehen der Hose weg. Eine Tasche würde das Verdrehen verhindern. Rein aus dem Preissegment heraus hätten wir hier besseres Handling erwartet.
Das bestellte Kommunikationssystem Sena 10C Evo war schon vor uns zuhause! Am 02.11. bei Louis bestellt, wurde es am 08.11. zugestellt. Es kommt per DHL aus Hamburg. Das war schon fix! 👍
Spannend ist auch, dass das System auf der spanische Seite 320 Euro kostet. In Deutschland zahlte man zu dem Zeitpunkt 379€.
Als wir im letzten November in der Extremadura unterwegs waren, hat der Navigator 6 eine Ghosting- Anfall gehabt. Zurück in Deutschland haben wir auf Andreas´Empfehlung gehört und es zur Reparatur eingeschickt. Es hat auch eine neue Ladebuchse bekommen. Der Reperaturanbieter gibt eine Garantie. Das war unser Argument, es dann doch einzuschicken. Seit dem funktioniert es einwandfrei. Natürlich waren die über 200 Euro kein Pappenstiel…. Falls jemand Bedarf hat, dies ist die Seite: https://www.gps-station.net/bmw-motorrad-navigator-6-reparatur/
Nun werden wir uns in den nächsten Tagen erstmal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und neue Touren- Pläne schmieden. Eine Inspektion für die Triple Black steht auch noch an.